Energie aus der Umwelt

Geringer Aufwand, großer Nutzen

Verwenden Sie ein leistungsfähiges Mess- und Kontrollgerät zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von:

- Ölheizungen - auch mit Brennwertnutzung bis zu 108% Nutzungsgrad

- Gasheizungen - auch mit Brennwertnutzung bis zu 111% Nutzungsgrad

- Wärmepumpenheizungen - auch mit Heißgasnutzung

- Luftheizungen, Lüftungsanlagen mit/ohne Feuchterückgewinnung

- Solaranlagen für Brauchwasser und zur Heizungsunterstützung

Auch nach dem Funktionsprinzip der patentierten Ringleitung - Patentnummer DE 20 2007 002 733

"messen und zeigen" - garantiert eine Verbesserung des Systemjahresnutzungsgrades (Wirkungsgrad)

und zeigt den Erfolg durchgeführter Maßnahmen auf einfache und verständliche Art und Weise.


Sind Ihre Heizkosten zu hoch?

Wollen Sie etwas dagegen unternehmen?

Was können Sie mit einem neuen, patentierten Heizungsregler verbessern?

Nachfolgende Informationen zeigen und erklären Ihnen, wie Sie mit relativ geringen Investitionen den Wirkungsgrad Ihrer bestehenden Heizanlage deutlich verbessern können. Am Ende dieser Seite erklären wir Ihnen empfehlenswerte Technik für den Neubau oder bei der energetischen Sanierung die es ermöglicht, mit dem Einsatz von nur 1 kWh Primärenergie (Strom) bis zu 10 kWh Nutzwärme zu erzeugen (Energieumwandlung).

40.000 Euro Einsparung in 20 Jahren bei 10.000 Euro Investition - das lohnt sich wirklich

60.000 Euro Einsparung in 20 Jahren bei 15.000 Euro Investition - mit einer Solaranlage

80.000 Euro Einsparung in 20 Jahren bei 20.000 Euro Investition - eine sichere Kapitalanlage

Noch vor einigen Jahren spielten die Heizkosten keine große Rolle. Sie hatten nur einen geringen Anteil an den Haushaltskosten. Heute steht fest, dass die enorme Verteuerung nicht mehr umzukehren sein wird. 
Im Gegenteil – es ist anzunehmen, dass die Heizkosten langfristig weiter steigen werden. 

Ihr Haus muss geheizt werden, damit Sie im Winter nicht frieren. Jedes Gebäude verliert über Dach, Wände, Fenster wertvolle Heizenergie. Diese Wärmeverluste muss Ihr Heizsystem wieder ersetzen. Dazu verbrennen Sie Öl, Gas, Kohle oder Holz - manche Häuser brauchen sehr viel davon.


Was tun?  Zum einen könnten Sie den Heizwärmebedarfs Ihres Gebäudes reduzieren (Dämmen der Außenwände, des Daches und Einbau neuer Fenster). Dann müsste Ihre Heizung weniger Wärme erzeugen. Der alternative Weg wäre, die Wärme in der Heizungsanlage mit mehr Wirkungsgrad, also effizienter zu erzeugen.

Messungen haben ergeben, dass herkömmliche Heizungssysteme nur etwa die Hälfte bis zwei Drittel des zugeführten Brennstoffs in behagliche Raumwärme umsetzen. Der Rest geht ungenutzt verloren. Unabhängig von der Art und dem Alter Ihrer Heizungsanlage können diese Verluste weitgehend vermieden werden. Die Umrüstung auf einen wirtschaftlicheren Betrieb erfordert einen verhältnismäßig geringen Investitionsaufwand und bringt eine hohe Brennstoffersparnis bei gleichbleibender Heizleistung Ihres Kessels. Auch den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen können Sie auf diese Weise entsprechend reduzieren und entlasten damit unsere Umwelt.

Wie Sie das erreichen und darüber hinaus noch erhebliche zusätzliche Gewinne durch die Nutzung von kostenloser Umweltenergie erzielen können, erklären wir Ihnen auf den folgenden Seiten. 


Sind Sie dazu bereit? - wenn Ja, dann lesen Sie weiter und versuchen sich an die Lösung zu erinnern - denn nur die ganzheitliche Betrachtungsweise zeigt die Zusammenhänge deutlich auf. Bei Fragen können Sie unsere Spezialisten anrufen oder eine email schicken.

Information und Service: 09122-888440 oder info@umweltheizung.de

Wir zeigen Ihnen, was Sie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit unternehmen können.

Link ...zur Seite Bedarf >>>


Was bedeutet Energieeffizienz?

Zum Verständnis noch etwas vorweg: 
Für die Erzeugung von Wärme werden Anlagen eingesetzt, die potentiell vorhandene, chemisch gespeicherte Energie eines Primärenergieträgers (Öl-Gas-Kohle- Holz-Biomasse) in „Wärme“ umwandeln. Wenn wir von Leistung sprechen, so dann ausschließlich in der Leistungseinheit Kilowattstunden (kWh).


Das Verhältnis der von der Anlagentechnik aufgenommenen Primärenergie zu der von ihr abgegebenen Nutzwärme ist die Energieeffizienz. Weil bei so einer Umwandlung unvermeidbar Wärmeverluste entstehen, ist ein Wirkungsgrad von mehr als 100% in einem solchen geschlossenen System ausgeschlossen.

Mit entsprechenden Maßnahmen können Wärmeverluste weitgehend vermieden werden und es lässt sich die Effizienz vorhandener Heizungsanlagen erheblich steigern. Das bedeutet eine Reduzierung des Verbrauchs an Brennstoffen, ohne dass wir deswegen weniger Nutzwärme zur Verfügung haben. Mit der erreichten Einsparung sinkt im gleichen Maß der Ausstoß aller klimaschädlichen Rauchgase, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehen. Dadurch können wir nicht nur unsere Verbrauchs- und Betriebskosten erheblich senken, sondern entlasten in gleichem Maße auch unsere Umwelt durch eine umweltfreundlichere, da klimaschonendere Anlagentechnik und Betriebsweise.



Energie wirtschaftlich nutzen


„Wirtschaften ist der sparsame Umgang mit begrenzten Mitteln“

So lautet das Grundprinzip der Wirtschaftslehre.

Gleiches gilt für unsere Versorgung mit thermischer Energie für Raumheizung und zur Erwärmung unseres Trinkwassers.
Über die Notwendigkeit des sparsamen Umgangs mit unseren begrenzten Ressourcen wie Öl und Gas müssen wir allein schon aus Kostengründen nachdenken. Energieverluste in Form von Wärmeverlusten sind leicht zu erkennen und zu beseitigen.
In nur sechs Schritten lernen Sie alle Möglichkeiten kennen, welche die Effizienz Ihrer Heizanlage vervielfachen werden. Installieren Sie eine Leistungsmessung, bestehend aus einem Energiemengenzähler (Öl- oder Gaszähler) und vergleichen Sie die zugeführte Energiemenge mit der abgegebenen Wärmeleistung. Das Ergebnis wird Sie überraschen.


Energieeffizienz 
ist die konsequente Vermeidung von Energieverlusten

Sie sind nur sieben Schritte von einer wirtschaftlichen Heizanlage entfernt. Jeder dieser Schritte verbessert die Wirtschaftlichkeit Ihrer Heizanlage in erheblichem Umfang. Diese sieben Schritte können in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden. Wir empfehlen diese Arbeiten von einem qualifizierten Fachbetrieb vornehmen zu lassen und mit einer Leistungsmessung zu begleiten.

1.Schritt: 
Einbau einer neuen wirtschaftlicheren Heizungssteuerung
Der Heizungsregler ist in vielen Fällen veraltet und arbeitet am Bedarf der Hausbewohner vorbei. Der Brenner wird unnötig oft gestartet und mit kurzer Brennerlaufzeit betrieben (verlust-intensiver Taktbetrieb). Viel Wärme wird erzeugt und bereit gehalten, die oft gar nicht benötigt wird. Hier gibt es mit einer neuen Heizungsregelung das höchste und rentabelste Einsparpotential.

2. Schritt: 
Austausch von Heizungs- und Umwälzpumpen
Oft sind ungeregelte und zu große Pumpen eingebaut, die unnötig lange und meistens das ganze Jahr hindurch mit voller Leistung laufen. Moderne geregelte Pumpen arbeiten bedarfsgesteuert, d.h. sie werden nur so schnell betrieben, dass der Heizwasserstrom die für die Wärmeabgabe benötigte Durchflussmenge erreicht und so die gewünschte Raumtemperatur konstant hält. 
Neben der elektrischen Stromeinsparung wird außerdem dem Heizwasser in den Wärmeabgabeflächen genügend Zeit zum Abkühlen gegeben. Dadurch werden niedrigere Temperaturen im Heizungsrücklauf erreicht. Diese wiederum sorgen für einen wirtschaftlichen Betrieb des Kessels, und - wenn der Kessel dafür eingerichtet ist - auch für bestmögliche Brennwertnutzung. Siehe auch 5.

3. Schritt: 
Hydraulischer Abgleich
Dieser ist im Bestand bei nur 10 % aller Heizungsanlagen gemacht worden. Mit einem hydraulischem Abgleich können bis zu 15% Einsparung erreicht werden. Ist das Wärmeverteilsystem richtig abgeglichen, führt das zu gleichmäßiger Wärmeabgabe in allen Räumen bei gleichzeitig niedrigerem Energieverbrauch.


Der Einbau von richtig dimensionierten, modernen und bedarfsgeregelten Pumpen verlangt nach Thermostatventilen an den Heizkörpern mit der Möglichkeit, den Wasserdurchfluss entsprechend dem benötigten Heizwärmebedarf zu begrenzen (= hydraulischer Abgleich).

Die Schritte 1 bis 3 erfordern zusammen eine Investition ab etwa 3.000,- €.
Amortisationsdauer 6 - 8 Jahre.
Zwischen 30 und 40% Energieeinsparung lassen sich dadurch erreichen.


4. Schritt: 
Zusätzlicher Pufferspeicher und thermische Solaranlage
Ein Pufferspeicher bietet dem Heizkessel eine erheblich größere Menge des zu erwärmenden Heizungswassers an. Dadurch ergeben sich deutlich längere Brennerlaufzeiten unter optimalen Betriebsbedingungen. Während der Entladung des Pufferspeichers bleibt der Brenner länger ausgeschaltet. Der Einbau eines Pufferspeichers führt durch Reduzierung der Einschalthäufigkeit des Heizkessels zu Einsparungen zwischen 15% und 30%. Je nach Größe und Ausführung dieses Speichers kann jederzeit eine thermische Solaranlage nachgerüstet werden, die zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung beiträgt.  In Verbindung mit einer speziellen Heizungssteuerung für die optimale Abstimmung aller Komponenten aufeinander und zusammen mit dem hydraulischen Abgleich werden weitere Einsparungen durch den Gewinn kostenloser und umweltfreundlicher Sonnenenergie erreicht. Die Nutzung von Solarenergie auf mittlerem und tiefem Temperaturniveau wird zusätzlich ermöglicht.

Die Schritte 3 bis 4 erfordern eine Investition ab etwa 12.500,- €.
Amortisationsdauer 10 - 12 Jahre
Zwischen 40 und 60% Energieeinsparung lassen sich dadurch erreichen.



5. Schritt: 
Moderne Brenner- und Brennwerttechnik
Moderne Brennersysteme arbeiten mit deutlich höherer Flammtemperatur und erreichen dabei eine nahezu vollständige Energienutzung des verwendeten Brennstoffs (Öl, Holz oder Gas). Als Zeichen für einen sehr hohen Wirkungsgrad gilt eine nahezu rückstandfreie Verbrennung mit geringem Schadstoff- und Rußanteil. 
In Verbindung mit einem - auch nachrüstbaren - Abgaswärmerückgewinnungssystem, bestehend aus Brennwertwärmetauscher und einem feuchtigkeitsbeständigen Rauchgasrohr, können zwischen 7% und 11% zusätzliche Energie aus dem Brennstoff gewonnen werden. Voraussetzung für einen optimalen Brennwertbetrieb ist dabei eine geeignete, möglichst niedrige Rücklauftemperatur. Siehe auch 2.

Dieser Schritt erfordert eine Investition ab etwa 3.000,- €.
Amortisationsdauer 6 - 8 Jahre
Zwischen 10% und 15% Energieeinsparung lassen sich dadurch erreichen.


6. Schritt: 
Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Lüftungsanlagen gehören heute zum Stand der Technik und werden zur Sicherstellung der gewünschten Luftqualität und zum Schutz vor Schimmelbildung eingebaut. Bei der Wärmerückgewinnung erreichen diese Geräte außergewöhnlich hohe Wirkungsgrade. Eine Verbesserung des Raumklimas und die Zeitersparnis durch die automatische Lüftung (im Bild mit optionalem Luftbrunnen) sind weitere, positive Argumente für diese Technik. 

Dieser Schritt erfordert eine Investition ab etwa 6.000,- €.
Amortisationsdauer 10 – 12 Jahre
Zwischen 20% und 35% Energieeinsparung lassen sich dadurch erreichen.

7. Schritt: Einbau einer Anzeige zur Leistungsmessung
Hier können wir mit einer Wärmemengenmessung und einem Öl- oder Gaszähler den Energieverbrauch (Kosten) in Relation zur Wärmeleistung (Nutzen) ermitteln. Der Fachmann kennt das Ergebnis dieser Leistungsmessung unter dem Begriff "Anlagenaufwandszahl ep".

Dieser Schritt erfordert eine Investition von etwa 250.- € bis 500.-€
Amortisationsdauer: sofort
Erreichte Energieeinsparungen lassen sich damit anzeigen.



Die Wirtschaftlichkeit einer modernen Heizanlage

Folgende Berechnung zeigt die Wirtschaftlichkeit einer modernen Heizungstechnik:
Bei einem gut wärmegedämmten Niedrigenergiehaus mit einem Heizwärmebedarf von 15.000 kWh (qh = 70 kWh/m2/a) besteht die moderne Heizungsanlage beispielsweise aus einer thermischen Solaranlage, einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer elektrisch betriebenen Wärmepumpe. Der errechnete Heizwärmebedarf beträgt 15.000 kWh pro Jahr und wird mit einer elektrischen Antriebsleistung von 1500 kWh zu 100% bereitgestellt.

Ist das überhaupt möglich?

Und so geht's:

Der Jahresenergiebedarf setzt sich aus etwa drei gleich großen Anteilen zu je 5.000 kWh zusammen für:
1. Kompensation der Transmissionswärmeverluste
2. Kompensation der Lüftungswärmeverluste
3. Energie zur Trinkwasserwärmung

Das heißt, die Lüftungsanlage gewinnt 5.000 kWh, die Solaranlage ebenso 5.000 kWh und die Wärmepumpe beschafft den Rest von 5.000 kWh des Jahresbedarfs.


Die durchschnittlichen Wirkungsgrade bei dieser Energieumwandlung bzw. Energierückgewinnung betragen:
Lüftungsanlage       thermische Leistung 1:15
Solaranlage             thermische Leistung 1:50
Wärmepumpe         thermische Leistung 1:5

Das ergibt im Drittelmix (5.000+5.000+5.000 kWh) bei der Bereitstellung von Energie einen
Gesamtwirkungsgrad von 1:10.

Ein Bedarf von 15.000 kWh thermischer Energie für Lüftung, Transmission und Heiz- und Trinkwarmwasser lässt sich mit 1.500 kWh elektrischer Antriebsenergie produzieren.

Im Vergleich zu heute üblicher Heiztechnik mit einem (gemessenen!) Jahresnutzungsgrad von etwa 75% entspricht dies einer möglichen Verbesserung um den Faktor 15 (1.500%).

Primärenergetisch gesehen ist das immer noch eine Verbesserung um den Faktor 5 bzw. 500% mehr Leistung als bei einer durchschnittlichen Niedertemperaturheizung (Öl- oder Gaskessel).



Bild 2: Die Messung über einen Zeitraum von sechs Monaten zeigt den Energieverlauf oder/und das Verhältnis zugeführter Energie in Relation zur abgegebenen Wärmeleistung bei einem neuen Wohngebäude welches mit einer Erdwärmepumpe, einer thermischen Solaranlage und einer Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung ausgestattet ist. Die Einschalthäufigkeit des Wärmeerzeugers (magentafarbene Linie) zeigt, dass es möglich ist mit nur einem Start- und Stoppvorgang (täglich) die benötigte Heizwärme zu erzeugen und dabei gleichzeitig den Wirkungsgrad entscheidend zu verbessern.Bei dieser Anlage wurde ein Systemjahresnutzungsgrad von 1:6 gemessen. Die kritische Betrachtungsweise bei der Berechnung der Anlagenaufwandszahl ep zeigt eine Reduzierung um mehr als 55% beim Ausstoß klimaschädigender Emmisionen (Rauchgase) - wobei der gesamte Umwandlungsprozess der Stromerzeugung mit einem Korrekturfaktor von 2,7 berücksichtigt ist. Hilfsenergie inclusive.

© Arbeitskreis Energieeffizienz
Energie wirtschaftlich nutzen
Dipl.-Ing. Frank Lischka (Bauphysik)
Hermann Groß (Produktentwicklung)
Arno Engerer (Ausbildung)
www.energiekreislauf.info

Download .pdf Energieeffizienz 1,8 MB


Der Energiekreislauf ist die wirtschaftlichste Verbindung von Energieerzeuger, Wärmespeicher und Heizflächen. http://www.energiekreislauf.info

zuletzt aktualisiert am 15.07.2010